Berlin (dapd). Der Deutsche Presserat hat einen Leitfaden zur Berichterstattung über Amokläufe herausgegeben. Das Dokument ist auf der Internetseite des Presserates abrufbar, wie die Organisation am Montag in Berlin mitteilte. Der Leitfaden soll Journalisten bei Fragen im Redaktionsalltag weiterhelfen. Geklärt werde dabei unter anderem, welche Fotos veröffentlicht, welche Namen genannt und welche Informationen über den Täter oder die Tat erwähnt werden können.
Der Presserat hat eigenen Angaben zufolge basierend auf den Erfahrungen von den Amokläufen in Winnenden, Emsdetten und Erfurt entsprechende Empfehlungen formuliert. Zu jeder Vorgabe sind Fälle dokumentiert, die aufzeigen, wie und nach welchen Kriterien die Beschwerdeausschüsse entschieden haben."Redaktionen müssen Leser über solch ein schreckliches Ereignis informieren, wenn sie ihrem Informationsauftrag gerecht werden wollen", sagte Bernd Hilder, Sprecher des Deutschen Presserats. Dies erfordere eine hohe Verantwortung und ...
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