Forst (dapd-lbg). Am Abriss des alten Dorfkonsums im Spremberger Ortsteil Weskow führt offenbar kein Weg mehr vorbei. Die von der Kreisverwaltung als letzter Ausweg geplante Verschiebung des Gebäudes um 2,50 Meter zur Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Abstandes zum Nachbargrundstück sei nicht möglich, teilte der Landkreis Spree-Neiße am Montag mit. Die Verschiebung sei durch den Nachbarn gestoppt worden. Der Anwalt des Nachbarn habe der Kreisverwaltung am Montag mündlich mitgeteilt, dass sein Mandant es ablehne, sein Grundstück für die Arbeiten zur Versetzung des Hauses mit Wohnung und ehemaligem Konsum zur Verfügung zu stellen. Damit sei der Vorschlag, das Haus durch eine Spezialfirma versetzen zu lassen, nicht realisierbar.
Alternativ zur Hausverschiebung hatte der Landkreis Spree-Neiße die Kostenübernahme für einen von der betroffenen Familie selbst gewählten Wohnraum für den Zeitraum von drei Jahren angeboten. Dieses Angebot war von der Familie am Freitag vergangener Woche als unzureichend abgelehnt worden. Die Kreisverwaltung sei somit gezwungen, ein vom Verwaltungsgericht Cottbus erlassenes Urteil wie geplant ab Mittwoch (8. September) umzusetzen und ...
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