Hamburg (dapd-nrd). In Norddeutschland hat es im ersten Halbjahr 2010 bundesweit die meisten Privatinsolvenzen gegeben. Allein in Bremen kamen bis zur Jahresmitte auf 100 000 Einwohner 167 Privatinsolvenzen, in Niedersachsen waren es 115 und in Schleswig-Holstein 114, wie ein Sprecher der Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH am Montag in Hamburg mitteilte. Der Bundesdurchschnitt lag den Angaben zufolge bei 85 Privatinsolvenzen je 100 000 Einwohner.
Die wenigsten privaten Insolvenzfälle gab es in Bayern (63 je 100 000 Einwohner) sowie Baden-Württemberg und Thüringen (je 68). Allerdings seien alle Bundesländer bei den Privatinsolvenzen von einem generellen Anstieg betroffen, sagte der Sprecher. Demnach mussten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im gesamten Bundesgebiet knapp 13 Prozent mehr Personen private Insolvenz anmelden. Für das Jahr 2010 gehen die ...
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