Finanzkrise laut Bundesbank noch nicht eingedämmt
Frankfurt/Main - Nach Einschätzung des Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Weber, ist der Finanzmarktkrise noch kein Einhalt geboten worden. "Es macht mir Sorge, dass es noch nicht gelungen ist, die Krise an den Finanzmärkten einzudämmen", sagte Weber der "Bild"-Zeitung. Der wirtschaftliche Abschwung sei stärker und weltweit umfassender als erwartet. Die Rettungspakete für Banken und Konjunktur milderten jedoch die Folgen ab.
Allianz bringt eigene Privatkundenbank auf den Markt
Berlin - Der Münchener Versicherungskonzern Allianz wird nach dem Verkauf der Dresdner Bank mit einem eigenen Finanzinstitut auf den Markt gehen. "Im April dürften wir startklar sein", sagte der Allianz-Deutschland-Vorstandsvorsitzende Rupprecht der Zeitung "Die Welt". Keimzelle dafür werde die Oldenburgische Landesbank sein, die künftig die mehr als 10 000 Allianz-Agenturen mit Bankprodukten versorgen solle. "Wir werden aber eine Marke Allianz auch im Bankgeschäft einführen", sagte Rupprecht.
Künast: USA können Guantanamo-Problem nicht allein lösen
Frankfurt/Main - Deutschland sollte nach Ansicht von Grünen-Fraktionschefin Künast den Amerikanern bei der Lösung des Guantanamo-Problems helfen. Künast betonte, dass die USA in schwierigen Zeiten auch den Deutschen schon zur Seite gestanden hätten und nun ihrerseits Hilfe erwarten könnten. "Ich erinnere nur an den Marshallplan, die Care-Pakete, die Berliner Luftbrücke. Wie kann man da heute sagen, die USA sollen das Problem selber lösen", sagte die Grünen-Politikerin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Schwere Unfälle auf spiegelglatten Straßen
Herrsching/Coburg - Auf spiegelglatten Straßen haben sich am Wochenende in Deutschland mehrere schwere Verkehrsunfälle ereignet. Betroffen waren nach Angaben der Polizei vor allem Teile Nordrhein-Westfalens und Bayerns. In Nordrhein-Westfalen kamen am Sonntag zwei Menschen bei Unfällen ums Leben. Zudem wurden mehrere Autofahrer verletzt. Auch in Bayern wurde eine Frau bei einem Glatteis-Unfall getötet.
"Dschungelkönigin" van Bergen hofft auf eigene RTL-Show
Hamburg - Nach ihrem Sieg bei der RTL-Dschungelshow hofft "Dschungelkönigin" Ingrid van Bergen auf neuen Schwung für ihre Karriere. Am liebsten würde sie für RTL eine Show moderieren, sagte die 77-Jährige im Interview mit "stern.de" und betonte: "Ich bin Komikerin. Schon immer gewesen. Ich habe in den 50ern politisches Kabarett gemacht." Van Bergen war gestern Abend als Siegerin aus der RTL-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" hervorgegangen.